1. pictures
  • 1_ITN.jpg
  • 2_ITN.jpg
  • 3_ITN.jpg
  • 4_ITN.jpg
  • 5_ITN.jpg
  • 6_ITN.jpg
  • 7_ITN.jpg
  • 8_ITN.jpg
  • 9_ITN.jpg
  • 10_ITN.jpg
  • 11_ITN.jpg
  • 12_ITN.jpg

PROJEKT INFO

Solo Performance Commissioning Project 2011

2 Soloadaptionen mit Louise Desbrusses und Walli Höfinger II CAIRH, Malérargues 2012

Choreographie und Regie: Deborah Hay

Adaption und Performance: Walli Hoefinger

Adaption und Performance:: Louise Desbrusses ich Musik: Hilary Jeffery

Seit 1998 Deborah Hay lädt jährlich zwanzig Künstler aus verschiedenen Ländern ein, bei ihr eine Tanzsolo Choreographie in Auftrag zu geben, die im Rahmen des Solo Performance Commissioning Project weitergegeben wird. Um die Rechte zu kaufen, müssen die KünstlerInnen im Vorfeld um die Fremd-Finanzierung sichern (öffentliche oder private Unterstützung, Unternehmen, Verbände, Umwelt, etc…). Bei einem 10 tägigen Treffen aller Künstlerinnen gibt Deborah Hay die Partition und Praxis des Solos weiter. Die Künstlerinnen können wenn sie das Solo fünf Tage pro Woche während dreier Monate geprobt haben, ihre Adaption öffentlich präsentieren. 

DEBORAH HAY Mitglied des berühmten Judson Dance Theatre in New York in den frühen 60er Jahren, auch Tänzerin mit Cunningham während der Welttournee im Jahr 1964 hat die amerikanische Choreografin immer weiter ihre eigene choreografische Praxis hinterfragt und dabei immer neuere Wege beschritten. Ab Ende der 80er Jahre begann sie sich damit zu beschäftigen, wie man seine Choreographie dokumentiert und erkannt, dass "buchstäblich transkribieren die Choreographie [ihn], um die Grenzen berühren Sie [seine] Erfahrung des Tanzes" " Ich entdeckte, dass die Prosa könnte dazu beitragen, festzustellen, wie ich konnte, vermitteln meine Choreografie.

Im Rahmen des "Solo Performance Commissioning Project" werden zwanzig Künstlerinnen die Rechte am Solo übertragen: eine schriftliche Partitur der Choreographie sowie spezifische Fragen eines jeden Jahres. Diese choreographische Praxis Deborah Hay’s gibt Anreiz, zu lernen ohne zu denken und sich darauf zu konzentrieren, das Bewusstsein durch einen Prozess der Befragung zu erweitern.

WALLI HÖFINGER begann ihre künstlerische Laufbahn 1993, Studium an der HBKsaar Saarbrücken neue künstlerische Medien, vor allem Performance-Kunst mit Ulrike Rosenbach. Während ihres Studiums arbeitete sie als Tänzerin und Performerin für verschiedene choreographische Projekte. Seit 1996 kreiert sie ihre eigenen Leistungen, die Bewegung und Akrobatik, Video-Installationen, Ton, Licht, Stimme zu kombinieren. Sie wurde in mehreren Ländern in Europa vor allem in Deutschland vorgestellt. Sie unterrichtet Performance-Kunst, Bewegung und Stimme seit 2006. Seit 2010 unterrichtet sie auch Sprach Roy Hart.

LOUISE DESBRUSSES, französische Schriftstellerin und Performerin, ist Autorin der beiden Romane « L'argent L'urgence » (POL, 2006) der sowohl bei Publikum sowie Kritik auf grosses Interesse gestossen ist sowie « Couronnes Boucliers Armures » (POL, 2007) ausgezeichnet mit einer speziellen Erwähnung beim "prix Wepler", von Romanen, GEdichten und Stücken (« Toute tentative d'autobiographie serait vaine », Lansmann éditeur, 2009) sowie eine Reihe von Aufsätzen, die in der Zeitschrift Inculte zwischen 2009-2010 unter dem Titel : « du corps (&) de l’écrit » veröffentlicht wurden.