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PROJEKT INFO

Performance und Lichtinstallation

Wasserwerk Scheidt 1997
im Rahmen der Ausstellung „Mitgefangen - Mitgehangen”

Originaldauer 30 Minuten

Performance: Walli Höfinger

Tech. Support: Harald Söther

Kupferrohrglocken live: Klaudia Stoll

Kamera: Christian Birk, Susanne Wilms

Fotos: Christa Werner-Geiselhofer

Der Zustand des Hängens

hängen - bleiben - aushalten - den Impuls des Davonlaufens durchlassen - hiersein - nachfühlen - still sein - präsent bleiben - weitergehen in die Spannung - anhalten - solange bis sie sich von selbst löst - der Zustand wird zum Prozess, der sich in meinem Körper spiegelt

Die Architektur

des Wasserwerks erinnert von der Anlage an den Maschinenraum eines großen Schiffes: Der Raum ist insgesamt etwa 10 Meter hoch. Eine Galerie führt bis ganz oben durch den ganzen Raum zu den ehemaligen Wasserreservoirs. Im Erdgeschoss ist ein 16 m2 großer quadratischer Durchbruch, von dem aus eine schmale Treppe in den Keller führt. Alle Ebenen sind von der obersten aus einsehbar, durch Geländer gesichert und dem Publikum zugänglich.

Auf dem Boden

des Kellers liegen 8 Neonröhren. Während ich das Seil hochklettere ist immer lauter werdender Pferdegalopp zu hören, der verstummt, sobald ich oben zur Ruhe gekommen bin. Ich hänge etwa in 8 Meter Höhe etwas über Augenhöhe des Publikums, von der Erdgeschossebene ist der Blick frei in den etwa fünf Meter tieferen Kellerraum. Ich setze mich für eine bestimmte Zeit dem Zustand des Hängens aus und gehe den Körperbewegungen nach, die sich aus diesem Zustand entwickeln.